Modercai Wolkenbruch, genannt Motti, ist 25, lebt in Zürich, studiert, arbeitet nebenbei in der Versicherungsfirma seines Vaters, oder umgekehrt, und ist der jüngste Spross einer traditionellen jüdischen Familie. Und er hat ein ziemlich großes Problem. Seine Mame. Die hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, ihn schnellstmöglich unter die Haube zu bekommen. Und dieses Ziel verfolgt sie mit geradezu unbarmherziger Wucht. Ein arrangiertes Date folgt dem anderen, und als der Pool an in Frage kommenden jüdischen Schweizerinnen erschöpft ist, wird er sogar nach Israel geschickt. Was für den Motti ja durchaus beglückend ausgeht, wenn auch nicht im Sinne seiner Mame. Die Situation spitzt sich zu, Motti wird (im Sinne seiner Mutter) immer renitenter, denn eigentlich schaut er am liebsten einer bestimmten Gojim auf den Tuches. Lustig, mit zahllosen jiddischen Ausdrücken gespickt. Und zum Weiterlesen. Soeben ist die Fortsetzung „Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin“ erschienen.