Ein Roman um drei Generationen von Frauen. Im Zentrum steht Mari(j)a, eine erfolgreiche Künstlerin Mitte 40ig. Zur Trauer um ihren kürzlich verstorbenen Mann kommt die teils schwierige Auseinandersetzung mit ihrer Mutter, die sie aus einem kroatischen Bergdorf zu sich nach München holt. Die eigentlich für längst erledigt geglaubte Beschäftigung mit ihrer Herkunft wird auch durch die konfliktreiche Beziehung zu ihrer (fast) erwachsenen Tochter verstärkt, die sich zunehmend für ihre kroatische Herkunft interessiert. Weder traurig, noch kitschig, noch sentimental, liest sich das Buch als schönes Porträt dreier starker, unterschiedlicher Frauen.